Clary and Dennisse and Lulubuleinichen and Walty




Hi,
da wir auf Home nicht stehen haben wir uns erstmal diese Seite hier eingerichtet.
Was wir hier reinschreiben, wissen wir noch nicht. Wir lassen uns also mit euch überraschen.
Naja etwas kommt jetzt schon. Das gehört zwar eigentlich zu Büchern, aber macht nichts:

Erstmal fleissig runtersrollen bis zu dem Anfangssatz: Scheily war ganz schön aufgeregt.


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Twenty-third of my and our July Two Thousand And Thirteen
Hi hier Dennisse,
haben diesmal noch viel länger nichts hier geschrieben. Das Buch – Black Castle – dessen Anfang ganz unten auf dieser Seite steht – haben wir schon längst fertig geschrieben und gedruckt ist es seit über zwei Monaten ooch. Neee, nicht veröffentlicht.
Hi hier Clary,
eigentlich müsste diese Seit nu Walty heissen, denn Du bist nu die einzige, die nicht von uns auf Home steht. Nuja, de Dissoinstanzen und all so ville andere ooch nicht. Aber die schreiben ooch nicht hier, Du schon – Walty.
Hi hier Walty,
können jooa bald mal fragen, ob icke ooch noch auf Home draufkommen kann, schönchen wäre das schon.
Hi hier Lulubuleinichen,
jooa Walty – Walter – dette wollen wir mal machen.


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Seventh of September 2011
Hi hier Dennisse,
lange haben wir hier nicht mehr geschrieben. Die Seite haben Clary und icke jooa gemacht, weil wir uns irgendwie zurückgesetzt fühlten. Nun so vieles ist seitdem geschehen, Lulubuleinichen und Walty sind dazugekommen. Und sonst? Einerseits ist die Spannung hier drinnen deutlich niedriger, doch wir sind da oft im Zweifel woran das liegt. Mehr wegdissen als früher? Wir können uns besser trösten, das ist auf jede Fällin ein Riesenerfolg. Und nach aussen hin? Wir haben uns deutlich zurückgezogen. Wir sind da sehr verunsichert.
Hi hier Walty,
isse bestimmtchen nicht so falsch, müsse uns nicht Prügel abholen. Brauche so ville Zeitchen für de uns.
Hi hier Lulubuleinichen,
isse so, bisse heilen, bisse leben, bisse spielen, bisse trinke und esse. Sinde so kleen und verletztlich.
Hi hier Clary,
bisschen zurücktreten und schauen und gucken. Zeit lassen… Geht vieles so ganz anders als wir denken.
Hi hier Scheily und July,
ist schon sehr wichtig was ihr so meint, lange genug auf zu vielen Hochzeiten getanzt. War sicher schon richtig und jetze eben etwas weniger.


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4th of my and our Lulubuleinichen 2011
Hi hier Lulubluleinichen,
habbe mer de Feierchen für de Walty heuty gemachty kichkicher kich und de Scheily hatte nen Gedichtche geschrieben für de ihn, isse feiny.
Hi hier Walty,
danke schöny, war de schön unde traurig und so vieles noch, isse so schwer alles. Gedichtche für de mich isse schön.
Hi hier Scheily,
das freut mich, wirde alles schon.
Hi hier July,
so sinde Feiern, fühlen was wir fühlen…
Hi hier Clary,
jooa und nun sind wir müde und ooch das sollte so sein nach einer so wichtigen Feier. Un nu das Gedicht von Scheily:

Walty

Kleener Walty bist jetze ooch hier
mal sind wir uns fern dann wieder bei Dir
traurig und glücklich zusammen allein
gehn so schnell verloren warum muss das nur sein

Wir haben gefeiert in unserem Kreise
suchen unsere Wege auf unsere Weise
wir wollen Dich schützen und wollen Dir beistehn
wollen uns helfen und wollen uns sehn

Sei bei uns willkommen Du bist noch so klein
wir halten zusammen und sind nicht gemein
ein Blümchen für Dich es blüht Nacht und Tag
und ich schreib dies Gedicht weil ich Dich mag


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23rd of January 2011
Hi hier Lulubuleinichen,
habbe unser inneres Schlössyleinichen gemalt. Isse witzig. Einfach nen bisse gemalt, mache doch Spass oder?
Hi hier Dennisse,
joooa Lulububbelche, da hast schon so links… Und Klavier habe icke ooch gespielt. Setzen uns irgendwie noch so ?unnötig? unter Druck. Nujooa und anderes kommt eh ooch wieder hoch.
Hi hier Clary,
und nun stehen wir ooooooch auf Home und unsere Scheily steht im Personalausweis, Dinge verändern sich, wenn ooch nur langsam.
Warum machen wir uns Druck? Wenn wir die Dinge sich in uns entwickeln lassen, dann kommen sie doch von ganz alleine. Ist so schwer, an uns zu glauben. Ist es das?
Hi hier Lulubuleinichen,
ihr seide ooch so bubbelche, kich kicher kich hehe und he höhö unde hö. Schön isse bei uns zu sein, bisse Armche


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28th of my and our Dennisse 2010
Hi hier Clary,
jooa das ist interessant. Wollte doch gerade Scheily ooch hier schreiben. Dabei isse das doch de Seite für uns Kleenen. Nujooa, ich will nicht bissig werden. Ist ne interessante Überlegung, ob sie ooch hier schreiben ?darf?. Das ich das in Fragezeichen schreibe ist jooa schon die Antwort.
Nu eigentlich wollten wir noch ein paar Sätze schreiben, während wir noch ein paar Bibi-CDs auf unser Laptop überspielen. Jooa unsere Nächte klappen immer noch nur deshalb. Und wenn wir von Laptop spielen, brauchen wir nicht immer die gleiche CD zu hören. Soll jooa ooch so sein, dass wir sie nicht hören, denn dann schlafen wir.
Hi hier Lulubuleinichen,
bubbelche dubbelche wille gleichy schlooafy ihr Doofy. Kicherkichkich.
Hi hier Dennisse,
hier isse keene und r Doofy Du Buuuubbbbbbbeeelllche. Jooa und es isse schon sehr anstrengend mit der Malerei. Kein Lesen mehr, kein DVD-Gucken mehr und heute schon vor Mitternacht ins Bette. So und nu Scheily dann schreib mal was auf unserer Seite.
Hi hier Scheily,
kleen sind wir doch alle, mal mehr und mal weniger. Jooooooaaaaaa und erstmal Hi – isse jooa wieder was ganz Neues. Immer wieder Überraschungen. Und ich habe sogar noch eenen mitgebracht.
Hi hier July,
möchte natürlich nicht aussen vor bleiben. Jooa und danke und schön, dass wir hier ooooooch schreiben können. Und nu wollen wir alle schlooafe, sinne sooooo müde.


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10th of my and our Dennisse 2010
Hi hier Lulubuleinichen,
danky ihr beidchen für de Posieeinträge, sinn so schöny. Unde nu will ichy schlooafy. Bubbelche.
Hi hier Dennisse,
joooaaa Kleenes, mach das. Wir werden oooch balde schloafen. Ach Scheily, ach Clary, so gemischt war dieser Tag. Bisschen Sonne in unseren Herzen, endlose Traurigkeit… Wieder ein Bild gemalt, Klavier gespielt und natürlich kein Anruf. Haben wir ooooch nicht erwartet. Tut aber trotzdem weh.
Hi hier Clary,
so isses numal, Live is strange. Wir kennen jooa noch nichtmal die die Gesetze für das Innere unseres Schwarzen Loches. Wie sollen wir wissen, ob – und wenn – was ausserhalb davon ist. Musik – Musik erreicht uns. Aber bedeutet das was? Unsere Ninchen, die wissen zu leben. Aber irgendwie sind wir nicht lernfähig. So und nu folgen wir Lulububbelchen nach und schlooafe ooooch.


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Fifth of September Two Thousand And Ten
Hi hier Dennisse,
hi Clary, weisst Du heute auf dem Feld. Wir im Sonnenschein und keine andere Menschin ausserhalb unseres Körpers. Es war so schön für uns alle.
Hi hier Lulubuleinichen,
schöny wary es bubbelche.
Hi hier Clary,
jooooooaaaaaa Lulubuleinchen und jooa mein Dennisse. Es war ein Abschied und ein Anfang.
Clary:
Wir sind fünf und wir sind sechs
träumen leben fühlen
sind ein seltsames Gewächs
sitzen zwischen allen Stühlen
Dennisse:
Meine Schwester stört Dich das
kann uns doch egal sein
ist das Draussen denn ein Mass
sind doch sowieso allein
Clary und Dennisse
Uns zu lieben uns zu finden
uns zu zu spüren ist das Ziel
uns befreien und uns binden
und das wird uns nicht zuviel
Hi hier Lulubuleinichen,
jubbelche unde nu esse. Mer habbe alle Hunger…


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Sixteenth of my and our Scheily Two Thousand And Ten
Hi hier Dennisse und Clary und Lulubuleinchen,
jooooooaaaaaa jetze also endlich das Programm von Clarys Feier und ein Willkommensgedicht von und für Lulubuleinchen

Fest für Clary
wegen der Herausgabe
des von ihr gestalteten Buches
Blätter im Sturm
am 25th of our July 2010

1) Gemeinsam Zweige für Ninchen holen
2) Rede von mir – Scheily
und Vortrag der Gedichte
Winter und Sommer
3) Rede von mir – Dennisse
und Klavierspiel
4) Rede von mir – July
und Vortrag des Gedichtes
Fliege kleine Elfe
5) Rede von mir – Lulubuleinchen
Danke Clary
6) Süsse Geheimnisse mit Clary, July und
mir – Scheily
7) In Der junge und das Mädchen lesen
Dennisse
8 ) Geschenke überreichen
Scheily
9) Tinkerbell und die Suche nach dem
verlorenen Schatz ansehen
10) Tee und Süssigkeiten
och nach Lust und Laune
11) Trommeln ich – Clary
och schon früher
12) Hannah Montana gucke
13) Weitere Gedichte vortragen
14) Kuscheln und umarmen
15) Lulubu Gedicht aufsagen
16) Unseren sicheren inneren Raum
und unseren inneren Garten aufsuchen
17) Abschlussrede Scheily
Und natürlich spontanes
und die Artikel anschauen
jupdidup
Es lebe unsere Clary

bis 26th of my and our July 2010

Eins zwei Drei und dru
Ich bin die kleine Lulubu
was sagt ihr alle denn dazu
Wir freuen uns so sehr
komm ganz schnell zu uns her
dann freun wir uns noch mehr
Ich ein ganz ganz kleines Kind
brauch ganz viel Schutz und ganz geschwind
will dass wir stets zusammen sind
Ach Lulubu die Kleine
Du bist niemehr alleine
Wir leben mit Dir unser Leben
erinnern und schützen ist all unser Streben
Wir werden Dich küssen und Dich umarmen
bei uns findest Du Trost wir kennen erbarmen
Wir ziehen Dich auf Wir geben Dir Schutz
von nunan zieht niefrau Dich durch dem Schmutz
Eins zwei drei und dru
Ich bin die kleine Lulubu
bleib bei euch immerzu
bei euch gibts Liebe und Leben dazu

So reichen wir uns die Hände als Zeichen
Mut Kraft und Stärke WIR wollen nicht weichen

Schön dass wir da sind
jooooooaaaaaa
und jupdidup


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5th of my and our Scheily 2010
Hi hier Clary,
jooa mal kucken was dette jetzt wird. Eigentlich würde ich auch gerne jetzt nen kleenen Mädchentratsch mit meiner Scheily machen. Abber isse joa hier Dennisse und meine Seite. Haben eigentlich noch kein Gedicht zusammen geschrieben wir zwei. Das wäre doch mal was. Kubiktraurig und vierdimensional gut, also total unverständlich. Hihi würde July jetze machen.
Hi hier Dennisse,
joaa da bin ichke mal gespannt, wann wir das schreiben. Jooa Berlin. Warum ist Wohnungssuche nur so blöde. Wäre doch besser, wenn wir einfach ne Wohnung hätten, nichwahr Lulubuleinchen.
Hi hier Lulbuleinchen,
jubbeldubby, dette wäre feiny hihi kichmichnich heheunde he.
Hi hier Clary,
jooa hatte wir eh schon mal überlegt, wo mer de Lulubuleinchen noch unterbringen. Und de Kleenen sollen joooaaa oooch nen wenig zusammenhalten. Nuja legen mer uns endlich pennen. Wollten manche schon heute Nachmittag. Lieber jetze als garnicht.
Hi hier Dennisse und Lulubuleinchen,
doo hooste links Schwesterchenlein, lasse uns schloooafee.


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23rd of our July 2010
Hi Hier Clary und Dennisse,
isse schon nach Mitternacht
mer habbe heut noch nicht gelacht
Nee keine Angst, wir dichten nicht weiter. Haben so lange nicht mehr hier reingeschrieben. Irgendwie sind wir ja auch so zwei wie Scheily und July – nur anders eben. Jünger, keene Zwillinge. Was haben wir denn bisher von uns rausgekriegt? Nüschts??? Das Wir Herbst und Winter sind. Das wir sehr selbstbewusst sind. Unseren eigenen Kopf haben. Mer sage, wir hätten auch eigene innere Kinder. Ist das so? Ist das wirklich so?? Sind wir bereit, in diese Richtung zu schauen??? Lulubuleinchen ist ja für uns vier unsere jüngste. Und unsere Jüngste ist unsere Älteste. Sind wir Abziehbilder von Scheily und July? Wir sind doch so viel mehr.
Hi hier Dennisse,
ich bin acht Jahre alt, also wäre ich jetzt ein Jahr in der Schule. Damals war wohl noch Ostern Klassenwechsel, also wäre ich schon ein paar Monate in der zweiten Klasse. Nichts darüber ist in diesem Gedächtnis zu finden. Diese Zeit ist ausradiert. Ich bin ausradiert. Vielleicht war ich schon auf Norderney zur Kur. Wahrscheinlich. Ach Clary, icke komme nicht weiter.
Hi hier Clary,
ich bin vierzehn. Hat sich da das erste Mal was verliebt, die grosse Sehnsucht erwacht? Ist das meine Geburtsstunde, bin ich die Sehnsucht, nicht mehr allein sein zu wollen. Und was hat Scheily da gemacht. Claro war da ein Erwachen, aber was ist erwacht? Ach Dennisse, wir stochern in verbrannten, zerfallenen Seiten und finden verbrannte, zerfallene Saiten, nichts klingt an. Hier und jetzt leben wir. Unsere Lebendigkeit müssen und werden wir uns jeden Tag aufs Neue erobern und die Schatten der Vergangenheit werden uns immer wieder streifen. Du bist und ich bin und weiter hinein… Es ist jetzt ein Stern entdeckt worden, der an seinem Lebensanfang 320 mal die Masse der Sonne hatte, jetzt wohl noch 256 mal. Bisher durften Sonnen nur die 150fache Masse haben.
Was sagt das schon aus? Bisher dürfen Menschen nur Monos sein. Alberne Theorien, kluge Theorien. Und doch ist die Wirklichkeit so anders. Wir sind wir. Jupdidup und Lulubuleinchen würde noch ergänzen bubelchedubbelchekichkicherkich.


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Fourteenth of May Two Thousand And Ten
Hi hier Clary,
joooooaa, de Dennisse hat das Datum geschrieben. Wer uns wirklich – was das wieder sein soll: wirklich hehe unde he – kennt, die weiss dette schon. Nu sach was.
Hi hier Dennisse,
jooa, da schreibe mer einfach mal so rum. Steht seit langem nichts Neues auf unserer Seite. Höhö unde hö. Und natürlich waren wir nicht schwimmen. Das könnte Scheily und July so passen. Wären se uns los. Aber Klavier habe ich mal wieder gespielt. Und wir alle essen fleißig unsere Pizza und unseren Schokoladengugelhupf mit Rosinen und gemalenen Mandeln. Claro schmeckts uns.
Hi hier Clary,
sind ja doch sehr kribbelig zur Zeit. Kleine Triggersessions, dann wieder zu das Paket. Dann lese mer über ADHS, datt ihr drei das seid isse klar. Aber ich ooch? Bin de Ruhe in Person und hochkonzentriert. Was meenste?
Hi hier Dennisse,
mache mer jetze für alles nen Test. Hört sich albern an. Oder… Ich weiss nich Clary. Irgendwie verliere mer den Faden hier.
Hi hier Clary,
haste links, also erst dusche oder erst Veronika Mars gucke? Oder mit de Ninchen spiele.
Hi hier Dennisse,
lasse mer uns überrasche.
Tschaui ihr da draussen.


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21st of March Two Thousand And Ten
Ja da sind wir jetzt beide – iche de Dennisse und ich Clary – und wir wollen ja schon lange wieder was hier reinschreiben. Da sind Gedichte von mir – Clary – aber die werden nur in dem Gedichtband stehen. Jetzt haben wir unsere Feier für Scheily und July geschafft und die ging, mit kurzen Unterbrechungen zweimal neun Stunden. Und sie war wirklich schön. Das haben uns Scheily und July ja auch gezeigt, nicht nur gesagt. Und wir haben uns auch wirklich Mühe gegeben. Und alles ohne saufen. Das ist vielleicht das Schönste und unser größter Erfolg in den letzten Monaten.
Ja und jetzt geht es langsam wieder. Es war halt auch alles sehr anstrengend und traurig gewesen. Wenn Dennisse unsere Gedichte vorgetragen hat, da waren die meisten doch sehr traurig. Haben ja auch Bilder gemacht, von der Karte, der Pizza, dem Tiramisu den Büchern und von unseren Ninchen. Wenn wir mal selber Bilder eingeben können, werden wir vielleicht auch solche hier rein setzen. Wäre irgendwie schön.
Ja und das Buch Blätter im Sturm ist fertig, richtig fertig – bis auf den technischen Kram und es wird mit bunter Schrift sein und Dennisses Gedichte mit gelber Schrift. So isses nu mal. Und vielleicht kommt es schon im April raus, dass wäre doch supertoll. Und auch wenn ich – Clary – es gestaltet habe, es sind unsere Gedichte, unsere Bilder und Fotos, das ist bei Dennisses Vortrag so richtig deutlich geworden. Ja und Clary hat Gedichte zu ihrem Trommeln gesungen. Nuja.
Und nun trauen wir beide uns und setzen alles rein: Die Abfolge der Feier, die Rede und das Gedicht.

Die Feierlichkeiten nachträglich zur Veröffentlichung des Buches

Der Junge und das Mädchen

von
Scheilana Julien

Beginnen heute am twentieth of March Two Thousand And Ten at three o`clock past midday

Die Abfolge
Änderungen sind möglich und erwünscht

Eröffnung Dennisse
Rede Clary
Gedicht Dennisse
Überreichen der Karte und Geschenk Clary und Dennisse
Cappuchino
Pizza
Espresso
Tiramisu
Djembe Clary
Klavier Dennisse
Hannah Montana schauen
Aus Der Junge und das Mädchen lesen Clary
Aus Blätter im Sturm lesen Dennisse
Aus Die Reise zu Scheilana lesen Clary und Dennisse
Buffy schauen
Kuscheln und weinen
Tee
Spontanes
Abschluss Clary und Dennisse

Rede: Text – geschrieben am 10th of March 2010 – und Vortrag Clary

Liebe Scheily und lieber July
Hurra, hurra
euer Buch ist da
das war so klar
und ist wunderbar
es ist schön zu erleben wie ihr euch gefreut habt und immer noch freut über euer, über ja auch unser Buch. Und gestern Abend in der Straßenbahn dieses wunderschöne Titelbild anzusehen, das war so schön und so friedensstiftend.
Dennisse und ich gratulieren euch von ganzem Herzen zu der Veröffentlichung dieses wundervollen Buches und haben deshalb diese Feier für euch vorbereitet und gestaltet.
So Dennisse jetzt Du mit Deinem Gedicht

Gedicht: Text – geschrieben am 10th of March two thousand and ten – und Vortrag Dennisse

Hallo Scheily hallo July
Ihr seid glücklich wie noch nie
ein Junge der war allein
und konnte es doch nicht sein
ein Mädchen kam daher
zusammen leben das war nicht schwer

Tagsüber schaukeln im Baum
nachts jede verloren im Traum
doch nun da hatten sie sich
und die Kerze gab ihnen Licht

Die Müllkippe war ihre Heimat
Der Brunnen im Park war ihr Bad
Abfall ihr Essen und Trinken
Die Insel des Glücks tat ihnen winken

Auf dem Schiff liefen sie Rollschuh
und erreichten die Insel im Nu
In einer Hütte lebten sie sieben Jahr
und diese Zeit war auch wunderbar

Und nun kommt ihr wieder zurück
zu finden hier mit uns euer Glück
wir feiern jetzt so manche Stunde
in unserer gemeinsamen Runde


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25th of February 2010
Nu da bin mal ich de Clary auf dieser Seite und ich möchte Dennisse sein neues Gedicht einfach mal hier zeigen. Es ist eben entstanden und sehr traurig.
Ich denke es beschreibt eine Zeit, die fünfzig Jahre vorbei ist.
Und so ist es doch auch ein hoffnungsvolles Gedicht. Denn dieser Tod war nicht ewig. “Ein zartes Kindergerippe”: das stammt ja aus einem anderen Gedicht, mehr als doppelt so alt wie Dennisse jetzt ist. Und so enthüllt sich, Blatt für Blatt das Geheimnis von uns untergegangenen.
Dennisse, Du weisst wie sehr ich Dich liebe und achte. Und danke, dass Du mir nicht nur Mut gemacht hast, sondern so schnell zu Deinem Wort stehst.

Bin immer lieb und klein
Und war noch nie gemein
Drum schlagt ihr auf mich ein
Und ich schrei nicht mehr nein

Täglich spür ich den Schmerz
In meinem kleinen Herz
Das ist für mich kein Scherz

Will nicht vor Schrecken beben
Drum hör ich auf zu leben

Mögen die Blumen aus mir blühn


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The eighteenth of February two thousand and ten
Hi hier de Dennisse,
schreibe ooch gleich bei de Dies und das. Abbe dette isse unsere Seite. Will gleich Klavier spiele und schaffe dat ooch. Hahihohe. Clary is net de.


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Scheily war ganz schön aufgeregt. Eigentlich war sie immer aufgeregt, wenn sie allein in diesem Zug saß. Und dies war schon das siebte Mal.
Jedes Jahr einmal, seit sie neun geworden war. Ihre Eltern hatten sie zum Bahnhof gebracht und saßen jetzt wohl im Taxi, das sie zum Flugplatz bringen würde, zu ihrem Flug nach Lima in Peru. Zwiespältige Gefühle kamen bei diesen Gedanken in Scheily auf. Peru –Schottland, Inner Lake – Lima, Eltern –Großeltern. Aber diese verflogen sehr schnell: Black Castle, die Gänge, die Höhlen am und im See, die Freunde und vieles mehr. Nein – so schön es auf anderen Kontinenten auch sein konnte –sie wollte in ihre Burg, an ihren See. Der Zug hatte London bereits verlassen, immer mehr Felder und Wissen mischten sich zwischen die Häuser.
Richie, Peg, Kathi und Micheal, die Jungen und Mädchen aus dem Dorf, zwei Kilometer von Black Castle entfernt im Tal, eine steinige, staubige Straße hinab, steil und gewunden, eher ein Feldweg als eine richtige Straße.
In Scheilys Kopf vermischte sich alles: Vergangenheit und Gegenwart, Gedanken und Gefühle, London und die einsame Berglandschaft. „Ich lebe zwei Leben,“ dachte sie, „eines in meinem großen, wunderschönen, modernen London und eines dort in diesem fernen Schottland, so ganz anders. Eine andere Welt, als wäre sie nicht nur durch den Raum, sondern auch durch die Zeit getrennt, wie zwei Planeten in zwei verschiedenen Universen.“
Der Zug fuhr schnell und ruhig. Eine grelle Sonne schien auf die noch grüne Landschaft.
Scheily schloss die Augen.
„Hi,“ – sie schreckte auf und in der Abteilungstür stand ein Mädchen, vielleicht zwei Jahre jünger als sie und ein achtjähriger Junge. „Ist hier noch frei und können wir uns zu dir setzten?“
„Jeh….ja, ja natürlich, klar doch.“ Langsam kam sie aus ihrem Schlaf wieder hoch. „Wo sind wir denn hier?“
Das Mädchen nannte einen Ort 200 Kilometer von London entfernt, dessen Name Scheily zwar bekannt war, aber sonst keine Bedeutung für sie hatte.
Die beiden schleppten ihre Koffer und Taschen in das Abteil.
„Ich bin Scheily und wie heißt ihr?“
„Ich bin Clary und das ist mein Bruder Dennis der kleine Dö…, öhm, naja, mein Bruder halt.“ „Selber Dö…,“ murmelte Dennis zu seiner Schwester und drehte sich dann zu Scheily: „Hi Scheily, von wo kommste und wo willste denn hin?“
Scheily musste schmunzeln. Sie merkte sofort, dass die beiden sich sehr mochten und doch auch wie Hund und Katze waren und schnell gegeneinander ihre Krallen ausfahren konnten.
„Ich komme aus London und will nach Schottland in ein Schloss namens Black Castle.
„Waaaaasss,“ riefen Clary und Dennis wie aus einem Mund, „nach Black Castle. Aber da wollen wir auch hin.“
Scheily setzte sich verdutzt hin. Hatte sie sich verhört. „Was wollt ihr in Black Castle?“ Noch nie hatten ihre Großeltern jemanden aufgenommen, während sie in den Ferien bei ihnen war.
„Wir besuchen unsere Großeltern,“ antwortete Clary, „und was machst Du dort?“
Scheily verstand nichts mehr. Schlief sie noch und träumte. Sie kniff sich in den Arm, klopfte sich mit dem Finger an den Kopf. Die beiden waren immer noch da. Hatte sie sich verhört oder gab es mehrer Burgen mit dem gleichen Namen.
„Ihr wollt nach Black Castle? Dem Black Castle am Inner Lake oder woanders?“
„Dem Black Castle am Inner Lake,“ sprudelte Dennis heraus, „wir haben unsere Großeltern noch nie gesehen und besuchen sie das erste Mal. Sie hatten bisher auch von nichts gewusst und haben uns sofort eingeladen, als sie von uns hörten.“
Scheilys Verstand wollte aussetzen. Nein das konnte nicht sein. Das war nicht real, ein Traum, eine Tagfantasie. Bestimmt saß sie in der Schule und gleich würde der Lehrer wie so oft sie ansprechen: „Na Scheily wo bist du wieder und sage mir doch bitte eine Antwort auf meine Frage.“
Aber nichts dergleichen geschah. Sie hörte weiter die Zuggeräusche, starrte weiter die Beiden an und bekam ihren Mund nicht zu.
„Was ist los,“ fragten diese, wieder wie aus einem Munde. Scheily konnte nicht anworten.
Clary blickte sie jetzt besorgt an: „ Ist dir schlecht, bekommst du nicht richtig Luft, soll ich das Fenster aufmachen?“
Scheily riss sich zusammen: „Ich fahre zu meinen Großeltern nach Black Castle und ich habe noch nie gehört, dass sie andere Enkelkinder haben.
Jetzt war es an den anderen Beiden, verdutzt zu gucken. „Dedu, dedu, deduuuu,“ brabbelte Dennis, „dedu biste… das sind auch deine… Hi das ist ja toll, dann sind wir ja verwandt.“
Clary, seine Schwester schaute jetzt fast wie Scheily geguckt hatte.
Diese versuchte, Ordnung in alles zu bekommen: „Nun setzt euch erstmal und dann müssen wir uns erzählen was los ist.“ Gehorsam setzten sich die beiden hin und schauten sie erwartungsvoll an.

Copyright © 2010 Scheilana Julien Samiec

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