Gedichte











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Ein Tag an dem wir nicht
geweint haben
ist ein verlorener Tag

Wie können wir lachen
und uns an der Schönheit
der Blumen erfreuen

wenn wir uns nicht
an die Schmerzen und das
Leid in uns und
außerhalb von uns
erinnern können

Wie können wir lieben
wenn wir all das
Schlimme dieser Welt
nicht sehen wollen

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19th of me and my and our Walty 2018
Hi hier Walty,
das hatten wir uns jooa alle im vorigen Monat vorgenommen, dass wir keene Fremdfantasien in meinem Monat schaugucken und lesen, und so kommen wir ganz allmählich – wieder? – zu uns. Dein Gedicht Clary beschreibt das wohl genauso.

Mich öffnen uns öffnen

Mich öffnen uns öffnen
verging denn die Zeit
erstarrt und verzuckert
ganz eng nicht weit
eingefroren belagert
war zu garnichts bereit

Sind offen meine Augen
doch was sehen sie
kann denken und fühlen
und berühre mich nie
tauche auf aus der Tiefe
weiss ich schon wie

Kleine Rosen am Fenster
ich blicke sie an
erwache ich wieder
irgendwo irgendwann
will mich spüren will laufen
ob ich das noch kann

Versunken gerettet
Qualen verschwunden
war mir irgendwas wichtig
alles überwunden
habe ich so meine
Ruhe gefunden

Mich öffnen uns öffnen
unsre Augen ganz weit
will mich wieder trauen
bin endlich bereit
kann vielleicht wieder atmen
aufgetaut meine Zeit

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26th of me and our Clary 2017
Hi hier Clary,
da lasse icke nu mal Dich – meine grosse Schwester Scheily – nen paar Worte in Dein Täginnenbuch schreiben und gleich kommt ooch noch nen Gedicht dabei heraus. Nach ewiglangen Dissozeiten kommen wir wieder ein wenig zu uns.

Wolken schweben in mir

Wolken schweben in mir
vertreiben die Dunkelheit
ich öffne die Augen und sehe nur grau
alles andre ist weg unendlich weit

Was kann ich fassen
ich fühl mich so leer
schwebe in dieser Eintönigkeit
fliegen dort andere neben mir her

Fliehe ich vor mir
oder such ich mich noch
kann es nicht unterscheiden
und versuche es doch

Die Abendsonne erhitzt unsere Stirn
Ruhe senkt sich in mein Herz
kann ich mich ertragen gar glücklich sein
will nicht mehr versinken in unserem Schmerz

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13th of my and our Walty 2017
Hi hier July,
lange vorbei die Zeiten, in denen wir so viele Gedichte geschrieben haben … Was immer uns das bedeutet … Heute, bei einer Zugfahrt hast Du – meine Scheily – Dich gefragt: “Ein Gedicht schreiben? Was habe icke zu sagen?”

Zurückgezogen

Draussen in weiss unter grauem Dach
hinter den Scheiben fahren dahin
fühle ich noch was ich hier mach
ein ständiges Ende ohne Beginn

Zurückgezogen viel zu lang die Zeit
Trauer gestorben was bleibt von mir
was einmal war ist weg so weit
versteckt vor der Welt hier drinnen wir

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9th of my and our July 2016
Hi hier Clary und Scheily,
und während wir beide von vergangenen Gedichteschreibzeiten schwärmten hat July dann einfach eins geschrieben.

Tautropfen im Sonnenschein

Tautropfen im Sonnenschein
entschwinden so leicht
Glitzern und Funkeln
vergeht in der Wärme
kann ich dem entfliehen

Regen prasselt
auf vertrocknete Erde
Pfützen entstehen
und wachsen
atmet die Welt auf

Blitze erhellen das Dunkel
was bleibt von all dem

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First of my and our Clary 2016
Hi hier Scheily,
es ist seltsam, aber irgendwie leben wir damit, dass wir kaum noch Gedichte schreiben. Isse doch besser als garkeene – oder? Kaum hat Dein Monat begonnen – liebste Clary – dichtest Du ooch schon los.

Zitternde Seele im Sonnenschein

Zitternde Seele im Sonnenschein
suchen in leeren Kellerräumen
versinken in all den fremden Träumen
oder schliesse ich mich lieber ein

Will ich denn denken will ich fühlen
mich durch all die dreckigen Tunnel wühlen
jenseits der Wolken unendliche Nacht
will ich vergessen was das mit mir macht
will ich einfach die Augen schliessen
den Wind auf meiner Haut geniessen

Wankendes Herz im strömenden Regen
warum sollten Wunden jemals heilen
renn ich davon will ich verweilen
noch kann ich atmen kann mich bewegen

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22nd of me and my and our Walty 2016
Hi hier Walty,
so, nun hast Du Waltily Dein zweites Gedicht geschrieben, das erste, was nu ooch hier steht. Sinde mit der Bahn nach Kassel gefahren – jooa, Schnee und Sonnenschein.

Kleine Flocken weisser Schnee

Kleine Flocken weisser Schnee
blauer Himmel Sonne scheint
was ich fühle was ich seh
wenn mein Herz lacht und weint

Strahlend hell um mich die Welt
blendet mich das Licht
spüre ich was mir gefällt
was ist da was nicht

Weiss ich wohin ich gehen will
hab nie geschrien blieb stets still
traumlos versunken in meiner Nacht
bin ich nun endlich aufgewacht

Will leben kann nun endlich sein
geborgen bin nicht mehr allein
werd diese Welt wohl nie verstehen
weiss lockt der Schnee kommt lasst uns gehen

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2nd of my and our Dennisse 2015
Hi hier Lisa,
Lulubuleinichen Du hast vorhin, als wir uns bei unserem Spaziergang auf eine – unsere – Bank gesetzt haben, Ein kleines Mädchen ist nicht mehr allein geschrieben. Es ist so anders geworden, seit damals und das schönste ist, dass wir nicht mehr alleine hier drinnen sind, dass wir zueinander finden.
Hi hier Scheily,
und Du – mein July – hast auf derselben Bank direkt danach Was bleibt übrig verfasst. Ein wenig löst sich Deine Sprachlosigkeit, Du findest Worte … Und Du weisst – wenn ooch nur manchmal – dass es nicht nur der Sonnenschein ist, der Dich berührt.

Was bleibt übrig

Was bleibt übrig wenn die Sonne scheint
fernab von allem ooch von mir
sind trocken meine Augen ausgeweint
entkomme stets indem ich mich verlier

Brauch ich nur wollen ist doch nichts zu verstehen
mein Herz zerreisst doch spüre ich es nicht
will immer wieder mich nach dort zu drehen
erstarrt mein Körper mein Gesicht

Finde ich zu mir jooa was will ich bloss
baue ich Mauern weiss ganz genau wohin das führt
will rennen doch ich komm nicht los
ist nur der Sonnenschein der meine Haut berührt

Ein kleines Mädchen ist nicht mehr allein

Ein kleines Mädchen ist nicht mehr allein
vergangen sind die Zeiten wo all das geschah
was einst zerrissen will zusammen sein
ist immer noch in mir mein Schmerz und was ich sah

Mein Fühlen mein Spüren
kommt es zu mir zurück
verschlossen alle Türen
war das mein einzig Glück

Ein kleines Mädchen so viel ist längst schon gross
ohne mein Wissen trieb es mich hier hin
wir fangen an zu leben gehen los
manchmal weiss ich dass ich jetzt sicher bin

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19th of our Benny 2015
Hi hier Clary und Scheily,
waren heute mal wieder bei unserer Frisörin und natürlich haben wir ooch unsere geliebte Tradition, dort ein oder mehrere Gedichte zu schreiben, fortgeführt …
Hi hier Walty,
zuerst hast du Lulubuleinichen Sitze unter einem Baum geschrieben. Machte mich traurig und ooch nen bissken glücklich Dein Gedicht.
Hi hier Lulubuleinichen,
jooa Walty und dann habt ihr Lisa und Benny Schneegewitter im Kopf geschrieben. Fühlen uns so oft in der letzten Zeit so und hoffen, dass das mal wieder anders wird.
Hi hier Lisa und Benny,
und Du Walty hast mit Nicht mehr über Strassen rollen von unseren Wünschen nach Bewegung geschrieben. In unserem inneren sicheren Internat sind wir so viel draussen und machen ganz, ganz, ganz viel.

Nicht mehr über Strassen rollen

Nicht mehr über Strassen rollen
sitzen nur noch rum
machen kaum noch was wir wollen
das ist blöd und dumm

Möchte mich so gern bewegen
im warmen Sonnenschein
und nicht ständig überlegen
was war und was kann sein

Die Täginne rasen dahin
nur wir sind ganz still
gibt das dem Leben einen Sinn
es ist nicht das was ich gern will

So oft möchte ich hier heraus
will Fahrrad fahren und noch mehr
mein Leben ist noch längst nicht aus
ich freu mich auf so vieles sehr

Schneegewitter im Kopf

Gedanken rasen rum im Kreise
und wir sind ganz verwirrt
viel zu laut und viel zu leise
wohin haben wir uns verirrt

Wissen nicht wohin wir treiben
im Nebel ist nichts mehr zu sehen
wollen wir weg wollen wir bleiben
laufen rum und bleiben stehen

Wissen wir schon was wir wollen
ist es uns warm ist es uns kalt
ist zu viel was wir machen sollen
sind noch so jung und nicht uralt

Ob wir wohl ooch mal zu uns kommen
ziehen Schneegewitter ooch mal weiter
statt schwindelig und ganz benommen
fühlten wir uns dann wieder heiter

Sitze unter einem Busch

Sitze unter einem Busch
finde ich hier Sicherheit
Vögel flogen husch husch husch
in den Himmel hoch und weit

Versteck mich unterm Blätterdach
vor der ganzen Welt
bin so müde bleibe wach
wart darauf dass der Regen fällt

Kleine Tierchen um mich rum
klettern auf meinem Arm
möchte kichern bleibe stumm
mein Herz es wird mir warm

Muss ins Dunkel nun zurück
verlasse meinen sichern Ort
nehme mit mir ein kleines Glück
ich laufe ganz schnell fort

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21st of me and our Scheily 2015
Hi hier Scheily,
nach ewiglanger Pause hast Du – meine allerliebste Clary – heute mal wieder ein Gedicht geschrieben. Wortspielereien? Vielleicht und ganz sicher ooch viel mehr.

Ausweg

Überall Dunkelheit
ist es noch weit
weiss ich denn wirklich noch wo ich bin
dreh mich nicht um
bleib lieber stumm
wo komme ich her und wo will ich hin

Taste mich vorwärts suche ich Halt
fliehe in unbekannte Weiten
spüre ich mich ist es mir kalt
denke nicht an vergangene Zeiten

Bleibe nicht stehen
vorwärts gehen
höre keine Geräusche ich bin ganz allein
zu viel gedacht
selten gelacht
werde nie aufgeben ich sag lieber nein

Am Horizont ist schon lange kein Licht
brauch ich ein Ziel um etwas zu wagen
spüre ein Lächeln in meinem Gesicht
was es bedeutet das kann ich nicht sagen

Zwischen den Stühlen
mich sicher fühlen
kann mich kaum noch bewegen doch ich komme voran
überwinde die Schranken
Wände wanken
es gibt stets einen Ausweg dann und wann

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19th of me an our Clary 2015
Hi hier Clary,
ein Gedicht von Dir – meiner Scheily – ob wohl ewiges Eis ewig schmilzt?

Aus der Starre

Wolken verwehen schmilzt schon das Eis
kann mich manchmal
schon wieder bewegen

Suche ich schon wo ich hier bin
strecke aus meine Arme
beginn mich zu regen

Spür ich die Dumpfheit in meinem Herzen
stechende Schmerzen breiten sich aus
will ich zurück in den Winterschlaf
oder zieht mich die Weite zu sich heraus

Die Sonne erstrahlt erblühe ich jetzt
richte mich auf
mein erster Schritt

Ich blicke mich um ist alles neu
was lass ich zurück
was nehme ich mit

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17th of me and our Clary 2015
Hi hier Clary,
nach langer, langer Zeit hier also mal wieder ein Gedicht von einer von uns, von Lulubuleinichen, und dann gleich so ein ganz, ganz langes. Ach, meine kleine Schwester, so gross, so tapfer, so verloren und so wiedergefunden wie wir alle hier drinnen, ich freue mich mit Dir an Deinem Gedicht, spüre Deine Verzweiflung, die irgendwie natürlich ooch meine ist, Deinen Mut und Deinen Willen.

Bittere Not

Wenn ich mich schlafen lege
fühl ich mich so allein
ich kann vor Angst nicht schlafen
alles ist so gemein

Spiele ich in der Sonne
dann bin ich voller Glück
doch das ist viel zu schnell vorbei
und ich ich muss zurück

Die Wogen voll von Hass
sie sind um mich herum
ich möchte ganz laut schreien
doch ich bleib nur stumm

Trau kaum mich zu bewegen
ersticke fast im Grauen
ich senke ganz schnell meinen Kopf
wohin könnt ich sonst schauen

Ist schon so lange schon vorbei
doch es ist immer noch in mir
ich wollt ich wäre endlich frei
nicht mehr dort und nur noch hier

Die Tropfen an das Fenster klatschen
will ich hinaus und mich bewegen
wär in Sekunden völlig nass
lachend und tanzend dort im Regen

Ich bin entkommen weiss ich das
was aber kann ich heute machen
wär gerne glücklich und will Spass
statt weinen will ich nur noch lachen

Verkrieche mich in eine Ecke
Gewalt und Schreien um mich her
weiss nicht wohin ich fliehen kann
weiss nur ich kann schon lang nicht mehr

Darf niemals sein bin ganz erstarrt
die Türe schliesst sich ganz fest zu
was kommt ich will es niemals fühlen
und doch lässt es mich nie in ruh

Möchte ich leise Lieder singen
mir eine andre Welt aufbauen
ich weiss wie stumme Schreie klingen
wie könnte ich jemals vertrauen

Alles verschlossen tief in mir
will ich es hören will ichs sehen
das Grauen es ist immer hier
kanns fühlen aber nicht verstehen

Ich bin so klein und brauche Schutz
Verbundenheit und ganz viel Liebe
doch da ist Kälte nur und Hass
sind Schreien und sind Hiebe

Kannst Dus ertragen ich konnt es nicht
vergass ganz schnell was mir geschah
war fröhlich oft nur mein Gesicht
die Tränen waren nicht mehr da

Um mich herum die Chaosstürme
zerreissen mir mein Herz
Leere und Angst verbreiten sie
alles erstart doch bleibt der Schmerz

Im Sonnenschein sind dunkle Wolken
in Träume kann ich ooch nicht fliehen
spiele für mich im Glück allein
bis Blicke mich herunterziehen

Ich sitze in der Blumenwiese
daneben fliesst ein kleiner Bach
die Sonne sie scheint warm herab
ich möchte schlafen bleibe wach

Um mich herum so grosse Tiere
kommen auf mich los bedrohen mich
ich renne weg so schnell ich kann
ich habe Angst ganz fürchterlich

Bin ich verstört bin ich zufrieden
bin ich noch da bin ich verschwunden
alles versinkt und es wird dunkel
kann sie nicht fühlen meine Wunden

Zähne sie zerfleischen mich
Schnäbel hacken auf mich ein
nur Träume sinds nur Fantasien
doch lassen sie mich nicht allein
flieh durch die Wälder über Wiesen
falle hinab bodenlos
kann nicht entkommen mich nicht
halten wohin kann ich bloss

Will doch nur Sicherheit
und brauche so viel mehr
verschliesse mich vor meinen
Wünschen sie stören doch nur sehr
tauche hinab in unbekannte Tiefen
nichts kann zu mir durchdringen
hinfort aus dieser harten Welt
ich lass mich nicht bezwingen

Nach ewig langer Zeit kam ich
zurück ist anders nun die Welt
es gibt Verstehen und Umarmen
und jefrau die mich hält
sind viele nun hier drinnen
wissen so oft ooch nicht wohin
will immer wieder ooch noch
fliehen vergessen wer ich bin

Sind friedlich oft die Träume
fehlt ihnen ooch das Glück
ist manches neu und manches
alt ich brauch nicht mehr zurück
in unsrer Fantasie finden
wir was wir brauchen
spielen wir was wir wollen wir
schwimmen und wir tauchen

Die Welt ist immer noch so fremd
nicht wirklich zu verstehen
wir irren nur herum in ihr und
wissen nicht wohin wir gehen
sind oft allein und haben Angst
machen ganz fest die Türen zu
versuchen für uns da zu sein und
finden trotzdem keine Ruh

Was früher war ist immer da
und greift nach mir ganz fest
ich wollt es wäre endlich weg
und dass es mich in Ruhe lässt
bittere Not geht sie vorbei
will sorglos durch die Lüfte fliegen
will freudvoll schweben durch das Blau
und nachts ganz friedlich liegen

Ich sitze hier blicke zu unsern
Ninchen das tut gut
sie schlafen und sie laufen rum
sie zu sehen macht mir Mut
ich will so gerne vieles machen
nicht nur in unsrer Fantasie
dort draussen in der weiten Welt
doch ich weiss nicht wie

Bin noch so klein und
dieser Körper ist so alt
kann er mich schützen ich ihn
spüren gibt er mir Halt
werde ich wachsen und
werd ich mal so gross wie er
ich weiss nicht was ich will
es zieht mich hin und her

Schau oft nur zu
den anderen hier drinnen
was sie so tun und lassen
was sie sich ersinnen
reicht mir das schon bin ich
zufrieden ist es das was ich will
ist Ärger oft in mir mal lasse ich
ihn raus dann wieder bin ich still

Bin noch so klein verloren
will so viel noch lernen
werde ich gross und flieg ich dann
so wie ich will zu meinen Sternen
kann ich mich ändern und
habe ich das schon gemacht
so vieles ist um mich herum geschehen
wohin hat es mich nur gebracht

Wo komm ich her ich fühl die
Schmerzen schiebe sie zur Seite
sie engen mich so ein
bleib ich verloren in der Weite
will spielen jetzt es wird mir
alles langsam viel zu viel
und doch will ich ooch weiter rennen
ist es so nah denn schon mein Ziel

Brennt denn das Feuer noch
um mich herum so fürchterlich
zerren die Chaosstürme wild
zerreissen sie mein ich
ist Schutz nur unter tiefstem Fels
wo ich erstarre und nicht weiter weiss
ist leben nur verbrennen und erfrieren
immer zu kalt und immer ooch zu heiss

Bin ich zufrieden jetzt in
unserm kleinen Glück
suche ich Wege weg nach vorn
will doch nicht mehr zurück
kann ich schon singen wie
gut kann ich jetzt gehen
muss ich die Augen fest verschliessen
sie öffnen endlich sehen

Sitze im Gras hier zwischen uns
wir schauen uns so herzlich an
in diesem Ort den wir uns selbst erschaffen
haben sind wir dann und wann
friedlich ist unsre Welt
hier finde ich Geborgenheit
sind sie ooch weiter noch in mir
die Schrecken einer längst vergangnen Zeit

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20th of February 2015
Hi hier Scheily,
Gelegenheit ermöglicht Gedichte. Da wir heute mal wieder mit dem Zug statt dem Auto zur Therapie gefahren sind, hat Dennisse Verloren und Clary Zwischen Bäumen wandern geschrieben.

Zwischen Bäumen wandern

Zwischen Bäumen wandern
Blätter rascheln leise
woran will ich mich entsinnen
mach ich es auf meine Weise

Warm scheint die Sonne
gebe ich acht
zu wenig geschlafen
zu viel gewacht

Spür meine Füsse meine Beine
voller Kraft und Energie
wohin werden sie mich tragen
Welten voller Fantasie

Zwischen Bäumen wandern
Schutz unterm Blätterdach
heute werd ich friedlich schlafen
doch jetzt bin ich wach

Verloren

Ich sehe mich um doch ich erkenne nichts mehr
wo bin ich nur und wie kam ich hierher
will ich noch rennen will ich noch fliehen
lass ich mich von den Wolken mitziehen
scheint die Sonne noch in dem fremden Land
ich bin so verloren nimm meine Hand

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9th of me and my and our Walty 2015
Hi hier Lulubuleinichen und Walty,
jetzt kommte nen Gedicht von de Dir Dennisse. Leben alle in unserer kleinen Welt, alleine und ooch zusammen.

Meine kleine Welt

Meine kleine Welt
ist sie so wies mir gefällt
singe manchmal meine Lieder
kommen meine Ängste wieder

Stehe am Rande bin allein
will ich denn woanders sein
ich nehm Deine Hand wir gehen los
alles so fremd und riesengross

Zusammen finden wir was heraus
bauen gemeinsam an unserm Haus
die Winde sie wehen stark und kalt
wir ducken uns und suchen halt

Weiss ich denn was ich finden will
schreie ich laut bleibe ich still
renne ich los weil nichts mich mehr hält
um mich herum MEINE kleine Welt

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4th of my and our Walty 2015
Hi hier Scheily,
ach – meine allerliebste Clary – das ist eine sehr schöne Möglichkeit, mich aus meinem Sumpf herauszuziehen, die Augen zu schliessen und zu dancen, so viel Freude bedeutet das uns beiden.

Schneegestöber in meinem Kopf

Schneegestöber in meinem Kopf
nichts kann ich mehr sehen
wage Schritte einfach so
was kann mir schon geschehen

Dreh mich im Kreise wirbel umher
um mich herum die Sterne
was vermisse ich denn so sehr
jooa was hätte ich gerne

Schneegestöber bricht das Eis
voller Risse die Wände
friere ich noch ist es mir heiss
dies ist mein Anfang kein Ende

Dance hinein in mein Glück
es zieht mich nach vorn und zurück
ich schliesse die Augen schwebe dahin
spüre so sehr dass ich bei mir bin

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20th of us and my and our Dissochildchens 2014
Hi hier Lisa und Benny,
Scheilys Gedicht … Innehalten und besinnen, das versuchen wir nun schon seit Wochen und immer verirren wir uns.
Hi hier Clary,
jooa – Lisa und Benny – in immergleichen Runden …

Wo geht die Reise hin

Wo geht die Reise hin
fliege ich selber werde ich getrieben
will ich denn wissen wer und wo ich bin
ach Du mein Glück was ist von Dir geblieben

Ist doch so kurz die helle Sommerzeit
geh durch die Welt was habe ich gefunden
will ich denn fliehen bin ich schon bereit
verirre mich in immergleichen Runden

Wo geht die Reise hin
gibt es ein Ende gibt es ein Beginnen
was ist Verlust und was ist Gewinn
will innehalten endlich mich besinnen

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8th of my and our Dennisse 2014
Hi hier Clary und Scheily,
ein Gedicht von Walty, wie er sich so zwischen uns fühlt. Und wie fühlen wir uns gerade?
Hi hier Lulubuleinichen und Dissochild und Dissochild,
vielleicht sollten wir wirklich jetze schlooafen, damit es weitergeht Walty. Isse nen schönes Gedicht.

Immer weiter

Es ging immer weiter
egal wie tief wir schliefen
es ging niemals weiter
egal wie sehr wir liefen

Was ist mit mir geschehen
und was hat es mit mir gemacht
warum ist alles längst vorbei
und wohin hat es mich gebracht

Wo bin ich hier
ist alles wie ein Traum
wir sind so viele Seelen
alle in einem Raum

Wohin ist meine Angst
und wo versteckt sich meine Wut
ist alles anders wie es war
das finde ich schon wirklich gut

Leben in Sicherheit
ich bin hier drinnen nicht allein
habe mich irgendwie daran gewöhnt
es ist meist schön unser Zusammensein

Ich fange an zu leben
vieles ist noch immer neu
verstecken uns ganz viel
sind immer noch so scheu

Was will ich lernen
und was kann ich machen
müssen oft weinen
können ooch oft lachen

Bin ich zufrieden
spüren unsre tiefen Wunden
vergessen oft ganz schnell
was wir herausgefunden

Verirren uns ganz viel
laufen im Kreis umher
sind müde und erschöpft
und alles fällt uns schwer

Dann wieder sind wir munter
haben ganz viel Spass
essen die schönsten Sachen
und geniessen das

Ist meine neue Welt
werde ich meinen Frieden finden
bin endlich da nach langer Zeit
nein ich will nicht mehr verschwinden

Wir gehen immer weiter
es ist nun unser Lauf
wir wissen nicht wohin er führt
wir geben nicht mehr auf

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6th of my and our Dennisse 2014
Hi hier Clary,
müssen kleene Brüder einer alles nachmachen? Warum denn nicht. Kam Dir gestern Nacht – Dennisse – dass Du dieses Gedicht schreiben wolltest und heute Morgen hast Du es dann gleich geschrieben. So viel Traurigkeit in Dir, in mir, in uns allen. Sie geht jooa nicht weg, nur weil es uns jetze manchmal sehr gut geht.

Bilder

Blauer Himmel Sonne
scheint von oben her
unter unserm Schiff tiefblau
gefärbt und still das Meer
noch scheint der nächste Sturm
unendlich weit entfernt
doch unserm innern Wetter
nicht zu vertrauen haben wir gelernt
wir geben uns die Hände
machen uns Mut schauen uns an
es ist kein Ziel am Horizont zu
sehen kommen wir voran

Um uns herum nur Nebel
Welt erstarrt es weht kein Wind
ist alles still und düster
wissen nicht mehr wo wir sind
wir können uns nicht sehen
dauert es viel zu lange
irren wir nur herum
wird es uns noch bange
alles verschwunden hier
wir sind schon fast erfroren
unsere Gedanken und Gefühle
wir haben sie verloren

Sind alles doch nur Bilder
was können wir verstehen
Ängste und Freuden in uns
kommen und vergehen
ich wache auf bin ich
alleine seid ihr da
warum bin ich mir mal so ferne
und dann endlich wieder nah
was sind denn meine Wünsche
worauf kann ich wirklich bauen
kann ich mich sicher fühlen
will ich denn vertrauen

Schaue mich um was sehe
ich und worauf will ich hoffen
verschliesse ich die Türen um mich
oder lasse ich sie offen
möchte so gerne fröhlich sein
doch in mir meine Traurigkeit
will ich sie ooch nicht spüren
nehme ich mir die Zeit
kann mich verstecken
doch das will ich nicht
versinken all die Nebel
blicke in das warme Licht

Noch blühen viele Blumen
doch der Herbst kommt bald
gelb und rot so wird er immer
mehr der einst so grüne Wald
will ich noch meine Lieder singen
inmitten des Entsetzens scherzen
es dringt die Kälte tief in diesen
Körper greift nach meinem Herzen
die Nächte werden länger ziehe
mich immer mehr in mich zurück
wovon kann ich noch träumen
will ich warten auf mein Glück

Der Himmel grau haushohe Wellen
treiben unser Schiff voran
wird alles immer wieder enden
wie es einst begann
ich springe auf den kleinen
Felsen jooa das kann ich machen
kann mich immer wieder
freuen und kann einfach lachen
möchte vielem so gerne entkommen
weiss ich muss mich all dem stellen
wir halten zusammen das ist
gut inmitten der haushohen Wellen

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3rd of our Dennisse 2014
Hi hier Scheily und July,
ein Gedicht von Clary. Wir beide sind sowohl voller Bewunderung als ooch ein wenig neidisch. Und wir finden beides ist belinksigt.

Überwachsene Ruinen

Wohin will ich meine Schritte
lenken habe ich denn eine Wahl
sie führen mich doch von ganz
alleine hinab in das versteckte Tal

Meine Gedanken verlieren sich so
im fraulich warmen Sonnenschein
was gestern war ist nie vorbei
und nichts wird morgen sein

Ich dränge mich zwischen Büsche
hindurch weiss ich was ich tue
spüre ich schon die Neugier in mir
versinke ich tiefer in meiner Ruhe

Steil geht es nun hinab muss
klettern halte mich überall fest
beeile mich jetzt ich will unten sein
bevor mich mein Mut endgültig verlässt

Dann erreich ich den Grund es ist
düster hier entschwunden der Sonne Schein
bleibe erstmal stehen und atme tief
durch die Schatten schliessen mich ein

Langsam kann ich wieder was sehen
taste mich vorwärts zwischen den Zweigen
bin aufgeregt und sehr gespannt
was wird sich hier meinen Blicken zeigen

Ist alles neue nur immer alt
schnell werden Minuten zu Stunden
bin ich am zittern ist es mir kalt
wohin sind meine Wünsche entschwunden

Vor mir lichtet sich das Grün
entdecke ich nun des Tales Schatz
ich schiebe die letzten Zweige zur
Seite habe endlich wieder platz

Ich betrete die Lichtung und sehe
mich um Trümmer und Felsensteine
was hier einmal war ist längst verfallen
Menschinnen finde ich hier keine

Zerfallene Mauern bewachsen mit
Moos leere Höhlen Fenster und Türen
ich gehe langsam darauf zu
lass mich von ihrer Trauer berühren

Blick ich nach unten in das Grün
das Gras umspielt meine Beine
sehe ich winzige Blumen blühn
fühle mich gleich nicht so alleine

Ich betret die Ruine nur durch
Fenster und Türe fällt fahles Licht
was immer einmal hier früher
gewesen mir zeigt es sich nicht

Will ich mich weiter vorwärts
tasten in immer tiefre Dunkelheit
kann ich denn noch zurück
stürze hinab in die vergangne Zeit

Komm langsam wieder zu mir
in mir dreht es sich schnell und schneller
seh über mir das Loch im Boden
um mich herum so finster dieser Keller

Will nur noch fliehen weg von
diesem Ort voll Schrecken
hinfort aus diesem Alptraum
will mich niefrau wecken

Klettere wild herum springe
zur Decke wie komme ich hier raus
weiss nicht mehr was ich machen
kann sinke in mich zusammen alles aus

Mit meinen Tränen wächst mein
Mut fange an zu überlegen
kann meinen Körper wieder
spüren Hände und Füsse bewegen

Stehe auf taste mich vorwärts
finde die Treppe aus diesem Loch
verlass die Ruine will nichts
von ihr wissen zittere immer noch

Kletter aus diesem Tal hinaus in
das Licht Abgründe sie lauern in mir
sie ziehen mich an rufen mich laut
was kann ich tun bin ich sicher hier

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23rd of my and our July 2014
Hi hier Scheily,
eine Tägin heute, an der wir uns bewegen, uns wieder nähergekommen sind und so hast Du – Clary – ooch passend dazu nen Gedicht geschrieben.

Ich werfe meine Worte in den Wind

Ich werfe meine Worte in den Wind
will einfach nicht mehr schweigen
ich weiss er trägt sie fort geschwind
und wird sie niefrau zeigen

Weiss nicht wie ich mit andern sprechen kann
mein Weg zu ihnen ist zu weit
verlauf mich immer nur im Irgendwann
verliere mich in meiner eignen Zeit

Ich greife in die Luft und suche Halt
brauche ich Nähe blick ich in die Ferne
wenn ich mich spüre ist es mir so kalt
ist meist das Falsche was ich immer lerne

Ich werfe meine Worte in den Wind
und meine Seele sie fliegt hinterher
wo ist ein Ort wo wir geborgen sind
ihn doch zu finden wünsch ich mir so sehr

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17th of me and our July 2014
Hi hier July,
sassen gemütlich im Garten herum und da kamen Dissochild und Dissochild auf das Wort aufgewacht und schon haben sie ooch das folgende Gedicht dazu geschrieben.

Aufgewacht

Aufgewacht nachgedacht
heute schon einmal gelacht
braucht das Leben einen Sinn
wo wollen wir denn hin

Aufgewacht nachgefühlt
wo wurden wir denn hingespült
wollen endlich einmal leben
nicht nach dummen Sachen streben

Aufgewacht nicht weggeschaut
kichern leise schreien laut
wolln essen wenn wir hungrig sind
das versteht doch jedes Kind

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23rd of June 2014
Hi hier Lulubuleinichen, Clary und Scheily,
Walty hat Bin in meiner kleinen Welt und July In der Stille sitzen geschrieben. Beide während unseres heutigen Spazierganges auf unserer Lieblingsbank unseres Lieblingsweges.

In der Stille sitzen

Fernab
wovon
nahe
bei
uns

Bin in meiner kleinen Welt

Bin in meiner kleinen Welt
niefrau darf hier rein
ich mache das was mir gefällt
und ich bin nie allein

Ist es schon das was ich hier will
verloren in dem grünen Wald
schaue mich um alles ist still
und dunkel wird es bald

Weiss nicht wo ich zuhause bin
ist so gefährlich dieser Ort
kann ich denn nun woanders hin
von all dem Schrecken fort

Such meinen Weg im irgendwo
ich weiss ich habe ganz viel Zeit
vielleicht wird alles einmal so
das enge Tal öffnet sich weit

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19th of June 2014
Hi hier Lulubu und Clara,
erst hat Dennis sein Kleine Wünsche riesengross geschrieben und dann Scheilana ihr In einer Welt unendlich weit. So richtig trauen wir uns an unsere Gefühle noch nicht wieder dran, immer nur nen bissken. Und in unseren Gedichten nen sehr viel bissken mehr.

In einer Welt unendlich weit

In einer Welt unendlich weit
da hab ich Dich gesehen
war das in einer andren Zeit
will ich es denn verstehen

Ich singe die Lieder doch ich höre sie nicht
hab schon zu lange nichts mehr gesagt
schau schon zu lange nur noch ins Licht
wo ist mein Mut ich bin so verzagt

Kann ich mit meiner Einsamkeit streiten
unter mir zersplittert das Eis
wohin meine Sinne mich leiten
wenn mein Verstand nichts weiss

Kleine Wünsche riesengross

Kleine Wünsche riesengross
verstecke mich ganz schnell
wo kann ich hin was mach ich bloss
und warum ist es hier so hell

Bin ich denn nun in Sicherheit
können sie mich hier finden
so schnell gelaufen und so weit
will einfach nur verschwinden

……………………………………………..

8th of June 2014
Hi hier Dissochild, und Dissochild, Walty, Dennisse, Clary, Scheily und July,
ein Gedicht von Lulubuleinichen und irgendwo ooch eins von uns allen. Können manche Grenzen fallen?

Dürfen wir so sein wie wir sind

Dürfen wir so sein wie wir sind
spielen mit dem Wind
bin ich gross ich bin immer Kind
flieg davon geschwind

Sind wir denn so anders als ihr
wo sind wir hier
wollen dunklen Stürmen entfliehn
in die Wärme ziehn

Bleiben wir auf immer allein
seltsam unser Sein
wagen uns nur selten hinaus
sicher unser Haus

Sind so scheu wer kann uns denn finden
wenn wir verschwinden
sind auch immer wieder dann da
fern und so nah

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21st of our Clary 2014
Hi hier Lulubuleinichen und Walty,
jooa Clary Sonnenschein geniessen isse schönchen und Dein Gedichtchens ooch.

Sonnenstrahlen

Sonnenstrahlen fallen sanft auf meine Haut
geniesse meinen Frieden höre keinen Laut
spüre ich noch den Druck der kalten Zeiten
schwinge mich empor in lichte Weiten

Ich schliesse meine Augen was kann mich berühren
will diese Wärme auf und in mir spüren
die Sonne scheint tief in mein Herz hinein
in diesem Augenblick kann ich für immer sein

……………………………………………..

17th of me and my and our Clary 2014
Hi hier Clary,
icke hatte schon fast befürchtet, dass in diesem meinem Monat niefrau von uns nen Gedicht schreibt. Aber Du – mein allerliebster Dennisse – hast nun eine lyrische Gefühlsstandsmeldung verfasst.

Sorgen

Sind mal wieder so verwirrt
und wie schon so oft verirrt
unser Kopf versinkt in Sorgen
was war gestern was wird morgen

Viel zu viel ist uns all das
was macht uns noch wirklich Spass
denken hin und rennen her
verstehen überhaupt nichts mehr

Wollen alles so toll machen
wolln uns freuen und viel lachen
fangen immer damit an
vielleicht klappt es irgendwann

……………………………………………..

20th of April 2014
Hi hier Lulubuleinichen,
Clary schreibte nen Gedicht, bisse witzig, bisse lustig, bisse traurigchens.
Hi hier Scheily,
jooa – Lulubuleinichen – da hast Du sehr linksili mit.

Einfach so – nichts ist einfach so

Nichts ist einfach so
werde immer wieder froh
traurig sowieso
will mich suchen aber wo

Sing alleine meine Lieder
in der dunklen Nacht
hätte ich es wirklich gerne
wenn wer mit mir wacht
meine stolze Einsamkeit
hat mich hierher gebracht
werde immer weiter klettern
das wäre ja gelacht

Lass die Sonne auf mich scheinen
vom weiten Himmelszelt
werde weiter nur das machen
was mir gut gefällt
muss ich wirklich mich verstecken
hier in dieser Welt
oder finde ich gar jefrau
die einfach zu mir hält

Einfach so
irgendwo
Gold aus Stroh
wer wird froh

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15th of April 2014
Hi hier Clary,
noch vor unserem Frühsport hast Du heute schon nen Gedicht geschrieben – meine allerliebste Scheily – das ist wie in den berühmten alten Zeiten, nach denen ich mich so sehne, und die wahrscheinlich nur in manchen meiner Erinnerung so toll sind.

Verwunschene Steine

Verwunschene Steine hebe ich auf
in allen Farben schillern sie
eile ich weiter in meinem Lauf
weiss immer noch nicht wohin ich flieh

Lasse mich tragen durch die Tage
verloren sind meine Ziele
bleib lieber stumm ist egal was ich sage
weiss ich denn schon was mir gefiele

Ich halte sie in meiner Hand
lasse sie leuchten die Steine
ist mir so fremd hier dieses Land
ich fühle dass ich endlich weine

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30th of my and our Lulubuleinichen 2014
Hi hier Walty,
Clary hat es Dennisse gesagt und er hat es gemacht, nämlich … dieses Gedicht geschrieben.

Wolken ziehen ihren Bahn

Wolken ziehen ihre Bahn
ich schaue froh zu ihnen hin
kann ich denn wissen was sie sahn
schiesst mir so durch den Sinn

Möchte so gern mit ihnen ziehen
in unbekannte Weiten
will meiner Enge mal entfliehen
für ein paar Ewigkeiten

Bleibe hier unten schau hinterher
werd meine eignen Schritte gehen
fällt es mir manchmal etwas schwer
dann bleib ich mal kurz stehen

……………………………………………..

8th of me and my and our Lulubuleinichen 2014
Hi hier Lulubuleinichen,
ihr beidchens – Dissochild und Dissochild habte Gedichtchen von de Schmetterlingchens und uns geschreibselt.

Es sitzt auf unserm grossen Zeh

Es sitzt auf unserm grossen Zeh
ein kleiner Schmetterling
wir schaun ihn an und denken uns
das ist ein tolles Ding

Wir sitzen froh im Sonneschein
so lässts sich ganz schnell glücklich sein
was sonst geschieht ist uns ganz einerlei
der Winter ist für uns endlich vorbei

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8th of February 2014
Hi hier Scheily,
sind Gedichte Mädchenkram? Keene Ahnung und ist mir ooch egal. Tatsache ist, dass Du – Clary – und icke von uns hier drinnen de meisten Gedichte schreiben, es macht uns Spass und bedeutet uns sehr viel. Nach meinem Tasten gestern heute also Dein Kriechen – meine allerliebste Clary.

Kriechen

Mich auf die Knie niederlassen
mit meinen Händen den Boden fassen
bewege mich weg von diesem Ort
weiss nicht wohin nur einfach fort

Ist dunkel hier so eng und kalt
all meine Schreie längst verhallt
krieche davon auf allen vieren
was habe ich hier schon zu verlieren

Ich stoss mir den Kopf zerschrammt meine Knie
es macht mich froh dass ich jetzt flieh
spüre mich endlich wieder mal
lasse hinter mir all meine Qual

Ich werde die Wolken wieder sehen
meine Haare werden im Winde wehen
ich richte mich auf ich bin am Ziel
bin frei es war kein Kinderspiel

……………………………………………..

7th of February 2014
Hi hier Clary,
nicht mehr im warmen Regen dancen, jooa – meine allerliebste Scheily – weder draussen noch drinnen will es warm werden. Dein Gedicht Tasten:

Tasten

Seh die Welt und kann nichts verstehen
stolper herum wann lerne ich gehen
denke herum doch wie find ich zu mir
taste mich vorwärts wo bin ich nur hier

Ich dance nicht mehr im warmen Regen
verschiesse ich mich will mich nicht mehr bewegen
renn nicht herum im gleichen Kreis
ist da denn etwas was ich noch weiss

Singe ich noch die alten Lieder
finde ich meine Gefühle wieder
verschwind immer mehr unter all den Lasten
was kann ich tun will mich vorwärts tasten

……………………………………………..

18th of my and our Walty 2014
Hi hier Scheily,
und nun Dein erstes Gedicht in diesem Jahr – meine allerliebste Clary – Anfang. Wieder anfangen, wieder aufbrechen, wieder bei uns bleiben können, vielleicht klappt das nu mal wieder besser.

Anfang

Bin noch versteinert spüre mich nicht
ist es um mich dunkel steh ich im Licht
kann ich schon eine Hand bewegen
und sie sanft auf meine andere legen
sind über mir Wolken tost um mich der Wind
Erinnerungen weiss ich wo sie sind

Komme langsam zu mir kann wieder hören
sind das Geräusche die mich verstören
rinnen da Tränen auf meinem Gesicht
was ist nun anders ich weiss es nicht
will mich endlich spüren mit all meinen Sinnen
wo immer ich bin will jetzt beginnen

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14th of my and our Walty 2014
Hi hier Clary,
Verzweiflung und Trost, wie schön wenn sie zueinanderfinden, so wie in Deinem Gedicht, meine allerliebste Scheily.
Hi hier July,
danke Dir – meine allerliebste Scheily – es tut gut Dich zu spüren und zu fühlen, Geborgenheit senkt sich in mein Herz.

Für dich mein July

Tränen fliessen in den Wind
bist auf immer verloren Du kleines Kind
starrst auf ewig die kalten Wände an
verschwindest im Nirgendwann

Kannst Du das Streicheln meiner Finger fühlen
kann brennender Schmerz denn jemals kühlen
habe das endlose Meer durchschwommen
bin ich trotz allem zu spät gekommen

Ich nehm Dein Gesicht in meine Hände
meine Fäuste zertrümmern um Dich die Wände
ich trage Dich in die Freiheit hinaus
lass uns jetzt beginnen es ist längst nicht aus

……………………………………………..

10th of my and our Walty 2014
Hi hier Clary,
da schreibst Du einfach das erste Gedicht in diesem Jahr – meine allerliebste Scheily – nicht gerade die Welt, in der wir uns gerne aufhalten. Gut, dass unsere Züge anhalten und wir ooch aussteigen können – oder sind das nur Illusionen?

Schienen

Eisenwege in das Irgendwann
immer weiter hält nie an
starr hinaus nach allen Seiten
seh nur öde unbekannte Weiten
eingesperrt für alle Zeiten

Bleibe ich für immer in der Spur
schrei ich laut was mache ich hier nur
um mich herum nur festverschlossne Mienen
fühle mich verloren mitten zwischen ihnen
rasen in das Nichts auf festgefügten Schienen

……………………………………………..

31st of us and my and our Dissochildchens – Dissochild und Dissochild – 2013
Hi hier Dissochild und Dissochild,
jooa, wir können ooooch Gedichtchen schreibseln, dies hier isse schon unser viertes.
Hi hier Clary,
jooa Dissochild und Dissochild, und der Titel eures Gedichtes wird ooch der Titel unseres sechsten Gedichtebandes, so geht das hier in unserer Welt.

Damals heute irgendwann

Damals heute irgendwann
wir wissen nicht wie es begann
sind hier in diesem kleinen Spiel
und alle wollen viel zu viel

Die Ninies wollen gerne essen
wir wollen manches schnell vergessen
gibt so vieles woran wir denken
wer will uns etwas Schönes schenken

Gehen wir manchmal einen Schritt
kommt da denn jefrau mit uns mit
ist uns egal wir sind jooa nie allein
das kann bei Zwillingen so sein

Wissen doch garnicht wo wir sind
alles geschieht hier so geschwind
was können wir denn schon erfassen
was wolln wir machen und was lassen

Dies hier das ist ooch unsre Zeit
jooa wir sind da und sind bereit
wir wissen schon wie es begann
damals heute irgendwann

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29th of my and our Dissochildchens 2013
Hi hier Clary,
ach Scheily, das ist jooa schon fast ne Mode von Dir, diese traurigen Lieder, schön gefühltvoll und de Tränchen kommen mir sofort hoch.
Hi hier Scheily,
ach Clary, haste schon sehr linksili mit, ist halt irgendwie ein wichtiges Thema für mich oder was weiss ich schon.

Verklungene Abschiedsworte

Wie lange bin ich schon gelaufen
wie lang liegt all das hinter mir
wie oft liess ich mich nicht verkaufen
und musste fliehn wie wird es hier

War stets verloren wollte hassen
habe vielleicht zu lang geschwiegen
hätt ich euch früher nur verlassen
nie mehr werd ich mich jetzt verbiegen

Weiss nicht was mir die Zukunft bringt
so fremd und unbekannt dies Land
ob hier mein letztes Lied verklingt
verweht wie Zeichnungen im Wüstensand

……………………………………………..

22nd of my and our Dissochildchens 2013
Hi hier Scheily,
jooa, und hier das erste Gedicht unseres sechsten Gedichtbandes, claro von Dir – Clary. Unsere Körperlichkeit ist etwas, dass wir meist lieber weit aussen vor lassen, wie es anders gehen könnte? Keene Ahnung.
Hi hier Clary,
jooa – meine allerliebste Scheily – Du das letze Gedicht von unserem fünften Band, alles claro. Schön, ooch mal wieder hier unsere kleenen Kommentare, Anmerkungen, Sätzchen zu schreiben und zu machen.

Gesichter

Was sehe ich im Spiegel
das ist nicht mein Gesicht
vielleicht gehört es jefrau
doch wem ich weiss es nicht

In meinen Fantasien
da kann ich mich schon sehen
krieche nicht durch die Erde
kann auf den Wolken gehen

Wo sind unsre Gesichter
sie sind tief in uns drinnen
wir können sie erleben
mit allen unsren Sinnen

Bin immer auf der Suche
gibt so viel zu entdecken
ich finde meine eignen Wege
niefrau brauch mich erwecken

Schreibe mit meiner Hand
das spüre ich genau
auch wenn es eine andere ist
als die die ich anschau

Gesichter dort im Spiegel
was ist es was ich wähle
innen und aussen beides wahr
ein Spiegelbild von meiner Seele

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31st of my my my my and our July 2013
Hi hier Clara und Scheilana,
wenn Schwärmereien die Wirklichkeit sind … Wer von uns beiden welches der folgenden Gedichte geschrieben hat ist wohl nicht so schwer herauszufinden.
Jooa – riesengrosse Freude, Stolz und ooch Erleichterung sind in uns. Das ist schon etwas, einen ganzen Monat lang jede Tägin mindestens ein Gedicht. Waren eben kurz draussen und dabei sind all diese Gefühle hochgekommen und der Gedanke, dass wir jetze erstmal nur noch nach Lust und Laune Gedichte schreiben werden.
Einer unserer Traditionen folgend, werden wir die nächsten Gedichte, die wir noch für Wohin meine Gefühle treiben schreiben werden, hier nicht hineinsetzen. Sodass es hier erstmal eine Pause geben wird. Wie lange, das wissen wir natürlich nicht. Aber wenn wir so die letzten zwölf Monate zurückschauen und zurück gucken, dann gab es ständig grosse Zeitabstände. So ist dieser July ooch sicherlich so geworden, weil wir ein riesiges Nachholbedürfnis in uns hatten.

Clara

Musste mich erst an Dich gewöhnen
mit Deinem Da Sein mich aussöhnen
warst einfach da
als es geschah
plötzlich so nah

Bist meine Schwester wunderbar
liebe Dich so das ist doch clar
inmitten der Schmerzen
unserer Herzen
können wir scherzen

Du kannst mich immer fragen
werde meist jooa zu Dir sagen
Du bist so toll
mutig und liebevoll
wie es in Träumen sein soll

Scheilana

Mein Herz öffnet sich und fliegt Dir zu
ich fühl mich mit Dir so verbunden
in Deinen Armen finde ich Ruh
und sei es auch nur für Sekunden

Weiss Du denn wie das für mich ist
dass Du für mich die Grösste bist
Du kannst so viel bist für mich da
ooch im Alleinsein bin ich Dir nah

Wir haben so viel was uns verbindet
ooch wenn wir so verschieden sind
wir dancen bis der Mond entschwindet
unsere Haare wehen im Wind

……………………………………………..

30th of my and our July 2013
Hi hier Clary,
und nun fallen Dir schon Zeilen im Schlafe ein – allerliebste Scheily – und so war Deine Miniballade schon fast fertig, bevor wir richtig angezogen waren.
Hi hier Scheily,
jooa – Clary – beinahe hätte icke mich garnicht getraut, daraus ein Gedicht zu machen, das wäre doof von mir gewesen. Aber das kennen wir beide jooa ganz gut, dass wir da manchmal etwas unsicher sind.
Hi hier Clary,
jupdidup – Scheily – und immer setzen wir uns über solche blöden Gedanken drüber weg.

Tiefzeit

Ausgestossen weggerannt
bin für immer nun verbannt
alles fremd und unbekannt

Längst zerrissen ist mein Kleid
weiss nicht einmal wo ihr seid
versinke tief in meinem Leid

Noch ist alles so verschwommen
doch ich werde wiederkommen
mir holen was mir weggenommen

Meine Kinder und mein Leben
hin zu euch zieht mich mein Streben
für euch werd ich mich erheben

Ist der Weg zurück auch weit
bin ich jetzt noch nicht bereit
sie wird kommen meine Zeit

……………………………………………..

29th of my my my my and our July 2013
Hi hier Scheily,
so langsam nähert sich das Ende dieses Monates und damit wohl ooch unser tägliches Gedichteschreiben. Für den letzten Tag haben wir – Clary und icke – uns vorgenommen, jede eins zu schreiben. Hatten ooch mal kurz überlegt, was zusammen zu machen, mal sehen. Heute also Dein Träumen – Clary.
Hi hier Clary,
auf jede Fällin ist das eine wundervolle Idee gewesen, ein traumhafter Monat dieser July.

Träumen

Versunken in Gefühlen Gedanken
fernab der Welt so tief in mir
verschwinden sie einfach meine Schranken
bin überall nur nicht hier

Rotblühende Rose leuchtest so hell
spür meine Sehnsucht kaum
bin nicht langsam und nicht zu schnell
wach ich gleich auf aus meinem Traum

……………………………………………..

28th of my and our July 2013
Hi hier Clary,
jooa – Scheily – da dancen wir beide heute Morgen so schön bei Moonshine von Katie Melua und dann kommt so viel Trauriges hoch. Und Du hast daraus das folgende Gedicht gemacht.
Hi hier Scheily,
jooa – Clary – und diesmal bist Du es, die unsere Geheimnisse ausplaudert.

Ausbruch

Gleiten im Tanzen dahin
Herzen in Sehnsucht geboren
ist immer ein neuer Beginn
Trauer um das was verloren

Freude und Tränen in mir
zerreissen mir fast meine Brust
immer im Kreis schweben wir
verwoben in Leid und in Lust

……………………………………………..

27th of my my my my and our July 2013
Hi hier Scheily,
als Kinder haben wir irgendwann das Spiel Bäumchen, Bäumchen wechsel Dich gespielt, nun machen Du – Clary – und icke das mit unseren Gedichten, heute also Dein Ziellos. Das scheint doch echt fast ne Zwillingsschwester meiner Märchenprinzessin zu sein.
Hi hier Clary,
jooa- Scheily – oder ein anderes Kapitel, eine andere Episode derselben Prinzessin, wer weiss das schon …

Ziellos

In dunklen Wäldern laufe ich umher
meine Wege hier finden das fällt mir nicht schwer
ich kenne hier jeden Baum jeden Strauch
und meine Verstecke finde ich auch

Lege mich schlafen des Nachts und am Tag
kann immer machen was ich gern mag
was einmal war kommt es wieder
singe nur meine eigenen Lieder

Sitze die Füsse in meinem Bach
es ist schon dunkel doch ich bin ganz wach
lausche den Blättern sie sprechen zu mir
was früher war bin nun sicher hier

Finde mein Trinken und finde mein Essen
ich bin hier glücklich will nichts vergessen
bin immer jung und werde nie gross
brauche kein Ziel lauf einfach los

……………………………………………..

26th of my my my and our July 2013
Hi hier Clary,
jooa Scheily, heute also Du mit Deinem Gedicht, ein schönes, verspieltes Bild. Und das so einfach mitten zwischen dem Arbeitstrubel geschrieben. Einfach Klasse und toll!

Entronnen

Steinige Pfade führen zu sonnigen Gipfeln
ich klettere schnell meinem Ziel entgegen
sumpfige Ebenen weit hinter mir
mir tut alles weh doch ich will mich bewegen

Ich schaue zurück da ist niefrau zu sehen
hab meinen Aufstieg doch kaum begonnen
ein Lächeln erheitert mir mein Gesicht
denn ich weiss jetzt bin ich ihnen entronnen

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25th of my and our July 2013
Hi hier Lulubuleinichen,
schreibste immer so schönchen Deine Dichtchen – Claryleinichen, freute mich sochen.

Clarheit

Ich sehe so weit über Wiesen und Felder
hinter die Gipfel der Berge ins Dunkel der Wälder
nichts kann sich verstecken ich spüre es auf
so sicher ich mir meiner Freiheit Lauf

Hinter den Wolken erblick ich den Feind
habe nicht umsonst so viel geweint
sie alle wollen mich zartes Wild kriegen
doch sie werden mich nie besiegen

……………………………………………..

24th of my and our July 2013
Hi hier Clary,
neee, am Fliessband schreiben wir unsere Gedicht noch immer nicht, aber mit sehr starken Willen von uns, das was wir uns vorgenommen haben ooch zu schaffen. Diesmal hast Du – Scheily – die erste Strophe Deines Gedichtes wieder ganz weggelassen und hast von vorne angefangen. Nuja, ist ein sehr schönes Gedicht geworden – finde icke, will doch nur meine Ansicht schreiben.

Mir Zeit für mich nehmen

Ziellos in den Wellen treiben
umher schauen und bei mir bleiben
sorgsam meinen Espresso geniessen
lass meine Gedanken spriessen

Jooa ich will viel und noch viel mehr
doch ich laufe mir selbst nicht hinterher
in meiner Ruhe tanze ich
nehme mir Zeit für mich

……………………………………………..

23rd of my my my my and our July 2013
Hi hier Scheily,
ein Gedicht von Dir – mein allerliebster July – einfach – puuh, was für Wörter will icke nehmen? – träumerisch schön.
Hi hier noch mal Scheily,
jooa Clary – endlich unseren romantischen Gefühlen unendlichen Raum und schwebendes Spiel lassen … Sommerhitze heisst Dein Gedicht

Sommerhitze

Sommerhitze Gewitternacht
inmitten von Blitzen aufgewacht
der Regen prasselt auf mich nieder
ich lächle vergnügt endlich tanze ich wieder

Ich bin ganz durchnässt das tut mir so gut
ich drehe mich schnell im Flackerlicht
ich werde ganz eins mit des Wetters Wut
ich schwebe als hätte ich kein Gewicht

Bald ist es vorbei dieses herrliche Spiel
um mich herum nur noch Dunkelheit
ich geh wieder los ich brauche kein Ziel
mein Weg der ist unendlich weit

In die Wolken fliegen

In die Wolken fliegen
aus dem Nebel hinaus
wird denn je etwas anders
und wo kommen wir raus

Strahlen irgendwo Sterne
und kann ich sie erschauen
zwischen all diesen Trümmern
was will ich erbauen

In die Wolken fliegen
und aus ihnen hinaus
dort im Sonnenlicht
erbau ich mein Haus

……………………………………………..

22nd of my and our July 2013
Hi hier Clary,
jooa, unser Gedichtereigen geht weiter, nun wollen wir zusammen den ganzen July jede Tägin eins schreiben. Das folgende ist von MEINER Scheily – ooch Scheilana. Zuerst hattest Du an ein Gedicht namens Erleichterung gedacht, aber der Endreim hat dir nicht gefallen. Irgendwie habe icke das Gefühl, dass Du trotzdem über dieses Thema geschrieben hast meine Scheilana.

Leuchtende Sterne

Leuchtende Sterne umgeben mich
inmitten der Dunkelheit
bin ich verloren denk ich an Dich
bin von mir weg so weit

Schaue zu ihnen mein einziges Licht
hab längst vergessen wo ich hier bin
was ich mal träumte ich will es nicht
will ich denn irgendwo anders hin

Durch die Lüfte gleiten ins weite Morgen
mich verirren in meinen Ängsten und Sorgen
spüren dass etwas in mir lebt
fühlen mein Herz das vor Freude erbebt

……………………………………………..

Twenty-first of my and our July Two Thousand And Thirteen
Hi hier Dennisse,
jooa Clary – du hattest links, de Überschrift Spaziergang lockt nicht so viel heraus aus Dir und ooch aus mir. Also nu Dein Gedicht.
Hi hier Clary,
jooa Dennisse – manchmal haben grosse Schwesterleinchens ooch mal links.

Lebensfreude

Der Wind der streichelt meine Haut
die Sonne wärmt mein Herz
versink in stille Friedlichkeit
spüre kaum meinen Schmerz

So grün und blau ist alles was ich sehe
raschelnde Blätter höre ich
kann einfach sein muss nichts beweisen
bin still und trotzdem offenbar ich mich

Still steht die Zeit und doch rast sie dahin
könnt immer sein Sekunden voller Glück
so fühlen meine Lebensfreude
verlass Dich jetzt doch bald bin ich zurück

……………………………………………..

20th of me and my and our July 2013
Hi hier July,
jooa Dennisse – Du hast unseren Schmerz in Worte gefasst, danke Dir dafür.

Sind so traurig heute Morgen

Sind so traurig heute Morgen
wissen nicht was mit Dir ist
wissen jooa noch nicht einmal
ob Du noch am leben bist
sind verzweifelt müssen warten
schmerzt unser Herz ooch immer mehr
sind bei Dir unsre Gedanken
vermissen Dich so sehr

……………………………………………..

Nineteenth of my and our July Two Thousand And Thirteen
Hi hier Dennisse,
jooa – Lulubuleinichen – da hast Du in Deinem Gedicht geschrieben, wie icke mich heute fühle. Danke Dir.
Hi hier Lulubuleinichen,
komm mal Armche – Dennisse!

Im grünen Grase spielen wir

Im grünen Grase spielen wir
heute sind wir glücklich hier
es gab ooch eine andre Zeit
die ist weg so weit

Spüren unsre Schmerzen doch
weinen manchmal immer noch
ist so lange schon vorbei
sind jetze endlich frei

Können machen was wir wollen
nicht mehr was wir machen sollen
friedlich wie nen kleener Hase
sitz ich hier im grünen Grase

……………………………………………..

18th of my and our July 2013
Hi hier Clary,
Glückwunsch – Scheily – nun haben wir beide mal nen Gedichtemarathon geschrieben. Nach so einer langen Durststrecke hat das soooooooo gut getan. Und verrate mir mal was Deine geheimste Erwartung ist.
Hi hier Scheily,
jooa – Clary – danke und Dir ooch Glückwunsch. Werde mal drüber nachdenken und nachfühlen. Meine grösste Erwartung ist auf jede Fällin bereits in Erfüllung gegangen.

Erwartung

Bange Momente und schlaflose Nacht
ständig fällt mir was ein
hab mir schon alles im Kopf ausgedacht
wie wird es wirklich sein

Mein Herz es flattert meine Augen sind froh
ich möchte mich ständig bewegen
wird es ganz anders oder wird es so
wird sich meine Aufregung legen

Ich setze mich summe ein Lied vor mich hin
spring wieder auf und laufe umher
weiss ich denn noch wo ich hier bin
wann ist es soweit ich erwart es so sehr

……………………………………………..

17th of my and our July 2013
Hi hier Clary,
faszinierend Scheily – Dein Ausflug in fast jede Tägin erlebte und meist sofort wieder vergessene Augenblicke. Lass Dich mal ganz fest umarmen.

Erwachen

Zwischen Nacht und Tag
doch in welchen Träumen
lass ich sie in mich rein
will ich sie wegräumen
ich geh auf verwunschenen Pfaden
doch sind es meine
ich fühle die Tränen
weiss nicht warum ich sie weine

……………………………………………..

16th of me and my and our July 2013
Hi hier July,
mich an Dir erfreuen – meine allerliebste Scheily. Deine Welt durch Deine Augen sehen, in Deinen Gedichten lesen.
Hi hier Clary,
jooa July – manchmal biste eben doch einfach nur nen Junge, he he und he. Wenn Du nach links oben guckst und schaust – Scheily – da siehst Du einen gelbgrünen Schmetterling ganz in Deiner Nähe fliegen, dette bin icke.

Schmetterlinge

Fliegen durch die Lüfte fliegen durch das Licht
zaubern ein frohes Lächeln gleich in mein Gesicht
lieben ihre Freiheit tanzen durch ihre Welt
ich brauche nicht verstehen was ihnen sonst gefällt

Es sind doch meine Träume die sie in mir wecken
ich will mit ihnen schweben und vor Gefahr verstecken
mit ihnen um die Wette fliegen in warmer Sommerzeit
hier oben wird ooch meine Welt so offen und ganz weit

Will ich ankommen will ich fort von hier gehen
will einfach nur sein brauch nicht alles verstehen
bin mal traurig mal froh und guter Dinge
fliegt mit mir durch mein Leben ihr Schmetterlinge

……………………………………………..

15th of my and our July 2013
Hi hier Clary,
jooa Scheily – da haste ne Märchenprinzessin so richtig nach meinem Herzen gemalt. Oder hast Du gar mich gezeichnet?
Hi hier Scheily,
spannende Frage – Clary – vielleicht habe ich uns beide oder unsere Lieblingsmärchen im Kopf gehabt oder vielleicht ooch was ganz anderes.

Märchenprinzessin

Im dunklen Wald unter Büschen verborgen
ich flieh vor dem Gestern versteck mich vor morgen
was hinter mir liegt das weiss ich nicht mehr
immer achtsam zu sein fällt mir nicht schwer

Ich tanze allein in meinem Tal
ich will das so es ist meine Wahl
ich bin entronnen eurem Wüten
und schlafe nun friedlich inmitten von Blüten

Ich weiss ganz genau ich will nie mehr zurück
ganz weit weg von euch find ich mein Glück
laufe schnell davon ich scheues Reh
tauche tief hinunter in meinem See

Copyright © 2010 Scheilana Julien Samiec

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